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Der höchste Richter erhebt Anklage
1Ein Lied von Asaf.

Gott steht auf inmitten der Götter82,1 Mit den Göttern sind hier vielleicht menschliche Richter gemeint. Vgl. Psalm 58,2.,
in ihrer Versammlung erhebt er Anklage:
2»Wie lange noch wollt ihr das Recht verdrehen,
wenn ihr eure Urteile sprecht?
Wie lange noch wollt ihr Partei ergreifen für Menschen,
die sich mir widersetzen?
3Verhelft den Wehrlosen und Waisen zu ihrem Recht!
Behandelt die Armen und Bedürftigen, wie es ihnen zusteht!
4Reißt sie aus den Klauen ihrer Unterdrücker!«

5Aber sie handeln ohne Sinn und Verstand;
sie irren im Dunkeln umher und sehen nicht,
dass durch ihre Bosheit die Welt ins Wanken gerät.
6Zwar hatte ich ihnen gesagt: »Ihr seid Götter!
Ihr alle seid Söhne des Höchsten!
7Aber wie gewöhnliche Menschen müsst auch ihr sterben;
euer Leben wird genauso enden wie das eines jeden Herrschers!«

8Erhebe dich, Gott, und richte die Welt,
denn dir gehören alle Völker!